So glaubt der Eine, es gäbe ihn nicht,
So denkt ein Andrer, der Nachwuchs
wäre seines Lebens Licht.
Doch das ist etwas ungeheuer,
denn Leben weiterzugeben,
macht das Eigene nicht sinnvoller.


Die Liebe bleibt die große Antwort,

doch vielen geht sie zu schnell fort.

 

Oder die Liebe für alles Sein und Werden?
wie Heilige uns predigen in Herden.
Doch schaut man sich die Kirche an,
wird einem ganz schnell bang.

 

Und das Leben der Mönche?
Eintönig wirkt es sehr,
da denkt man schnell, es gäb‘ noch mehr.


Die „hohen“ Wesen

versuchen sich den Sinn bald anzulesen.

 

Doch beim Welten interpretieren
wird ihr Verstand sich schnell verlieren.

 

Die „Niedrigen“ interessiert es kaum,
sie lassen mehr dem Alltag Raum.

 

Vielleicht die Frage nach dem Sinn,
macht das ganze Leben hin.

 

Die Frage vielleicht ganz überflüssig ist,
denn diese -wohlgemerkt-
wächst auf des Menschens Mist.

 

Sinn des Lebens

Photo Credit © Sabrina Iovino | www.JustOneWayTicket.com