Name: Ania de Alemania ( “Ania aus Deutschland” auf Spanisch)

Hauptberuf: Deutsch-Lehrerin und Bloggerin

Träume: 1) Die Welt zu inspirieren mehr zu reisen und 2) unser Bildungssystem (insbesondere von Sprachen) langfristig positiv zu verändern.

Ania de Alemania

 Hallo ihr Lieben! Ich bin Ania, eine um-die-Welt-reisende Lehrerin


Mein Leben im Schnelldurchlauf...

(für diejenigen, die es interessiert)

Banane-edited

 

1990: Geboren und aufgewachsen in einem meeeeeega-kleinen Dorf (rund 150 Einwohner) in der Nähe von Dresden, Deutschland. Die Mauer ist gefallen. Ich bin eines der ersten glücklichen (?) Kinder, die wieder Bananen essen dürfen.

 

2007/2008 – Austauschjahr in die USA – “Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und begrenzten Unmöglichkeiten”. Bei letzterem bin ich mir nicht sicher, ob diese wirklich begrenzt sind. Mikrowellenfutter von Plastiktellern, kein Alkohol unter 21 und Tampons so groß wie Spritzpistolen- wohl doch eher “unbegrenzte Unmöglichkeiten”? 😉

Ich gehe fleißig zur High School und bete jeden Tag artig vor dem Essen mit meiner Gastfamilie: “Come Lord Jesus, be our Guest, let this food of ours be blessed. Amen!” Anfangs denke ich, dass die Amerikaner Gott mit „Ey Man!“ ansprechen, bis mir klar wird, dass es sich wahrscheinlich um das kleine Wörtchen „Amen“ handelt.

In Minnesota- das Land der zehntausend Seen

In Minnesota- das Land der zehntausend Seen

 

2009 – Ich nehme zum ersten Mal an dem Meditationskurs Vipassana teil: Schreiben, Lesen und Sprechen ist verboten für ganze 10 Tage. Danach habe ich das Gefühl meine Zunge sei taub, jedoch lebe ich im Moment und kann so logisch denken wie noch nie zuvor.

 

2010Abitur– was für eine Erinnerung! Schlafende Schüler, gestörte Lehrer und das Unterschriften-Sammeln für den Fehlstundenzettel.

 

2010 – Umzug in die atemberaubende Stadt Frankfurt/Oder für ein Studium von „International Business Administration“.

 

2011 – Ein Auslandssemester in Mexiko (Cuernavaca). Zum ersten Mal in einem armen Land unterwegs. Arme Menschen haben tatsächlich viel weniger und geben viel mehr- das ist keine Mutmaßung, sondern Realität.

In Mexiko, 2011

 

2012/2013– Ein Jahr Auslandsstudium für einen Doppel-Abschluss in Frankreich (Montpellier). Mein betrunkener Mitbewohner aus Peru steckt sein nach einer Party in Bier getränktes Handy in unsere Mikrowelle in dem Glauben es auf diese Weise trocknen zu können.

2014 – Abschluss vom Studium und One-Way-Ticket nach Thailand. Meine Mutti fragt mich, was ich dort machen möchte. Ich antworte: „Weiß ich noch nicht.“ Meine Mutti antwortet: „Finde dich selbst!“

2014-2015

Zum ersten Mal in meinem Leben höre ich auf meine Mutti. Ich designe einen Blog, bereise die Welt und beginne Englisch und Deutsch zu unterrichten. Endlich habe ich etwas gefunden, was mir wirklich Spaß macht!

Ich lerne zahlreiche ultra-interessante Menschen auf meiner Reise durch Süd-Ost-Asien kennen, darunter ein Tomboy, die/der sich die Brüste entfernen lassen hat. Sie/Er erklärt mir, dass sie/er nur „One-Way-Sex“ mag, d.h. nur gibt, aber nicht empfängt. Ich lächle und staune, was es doch nicht so alles für interessante Menschen gibt. Reisen ist eben doch die beste Universität der Welt!